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Giftige Pflanzen im Haus

Giftpflanzen gibt es auch im Haus. Die hier aufgeführten Giftpflanzen sind häufig genug, um ohne großes Suchen über sie zu stolpern.

Natürlich gibt es noch mehr giftige Pflanzen, aber die sind entweder nur wenig giftig, oder extrem selten, (zumindest bei uns), oder sie sind so unattraktiv für Kinder, daß kaum Vergiftungsfälle mit ihnen bekannt geworden sind.

Weitere Giftpflanzen und ausführliche Informationen finden Sie auf den Giftpflanzenseiten der Universität Bonn.
Sie können natürlich auch bei uns einen Vortrag zum Thema "Giftpflanzen" buchen (ab Gruppengröße 8 Personen, Termine nach Absprache).

Die mit Totenkopf gekennzeichneten Pflanzen führen zu besonders schwerwiegenden Vergiftungen. Auch Pflanzen ohne Totenkopfzeichen können schwere Vergiftungen verursachen, wenn genügend davon gegessen wird.

 

Erstellt September 2003  ergänzt 12.07.2017
Copyright © Charlotte Erpenbeck
verwendete Literatur:
Frohne. Pfänder, Giftpflanzen, WVG 1997, 4. Auflage
Bresinsky. Besl. Giftpilze, WVG 1985

 

 

Alpenveilchen

Alpenveilchen

Das Alpenveilchen ist eine respektable Giftpflanze. Gott sei Dank kommt kaum jemand auf die Idee, die Knolle zu verfrühstücken.Entsprechend sind nur sehr wenige Vergiftungsfälle bekannt.

Wenn Sie es trotzdem mit dieser hübschen Pflanze versuchen möchten, sollten Sie folgende Pflegetipps beachten: Alpenveilchen mögen es gerne hell, aber nicht unbedingt sehr warm. Flur- oder Schlafzimmerfenster finden sie ideal.

Was sie auch nicht mögen: Wasser von oben auf die Knolle. Dann faulen und sterben die Pflanzen oft. Am besten, Sie gießen das Wasser in den Untersetzer, und nur soviel, wie die Pflanze in wenigen Stunden komplett aufsaugen kann.

Es gibt übrigens auch winterfeste Alpenveilchen für den Garten. Die sind genauso giftig.

Amaryllis

Amaryllis

Die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, wird in der Regel als Zwiebel verkaut, die man im Topf auf der Fensterbank zum Blühen bringt. Sie ist wie fast alle unserer schönsten Zwiebelgewächse giftig. Die Zwiebeln sind aber so riesig, daß sie kaum jemand mit den Küchenzwiebeln verwechseln wird. 

Dieffenbachia

Dieffenbachia

Die Dieffenbachia wird zwar zwar nicht lebensgefährlich, ist aber, wenn man sie aus Versehen in den Mund bekommt, sehr unangenehm. Sie verletzt die Schleimhäute durch Oxalatnadeln in den Blättern, die förmlich in die Mundschleimhaut hereinschießen. Und es kann durchaus vorkommen, dass kleine Kinder versuchen, die attraktiven Blätter zu essen.