Alte Sonnen-Apotheke, Markt 2, 49740 Haselünne im Emsland

 

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Schlaganfall

Schnelle Hilfe kann bei Schlaganfall Leben retten !

Frühe Warnzeichen:

Der Körper sendet meist deutliche Warnzeichen in Form vorübergehender Störungen, z.B. Gefühlsstörungen einer Körperseite, Gefühlsstörungen an Armen und Beinen, Gedächtnisstörungen, plötzlicher Verlust der Sprache oder der Fähigkeit, Gesprochenes zu verstehen, vorübergehende Doppelbilder, plötzlicher Schwindel mit Doppelbildern oder Gangunsicherheiten, plötzliche heftige Kopfschmerzen, akut auftretende einseitige Sehschwäche ( z.B. wie ein schwarzer Vorhang, der sich für einige Sekunden oder Minuten über das Auge schiebt ). Insbesondere der Sehnerv zeigt rasch eine Störung der Gehirndurchblutung an, da er sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel reagiert!

Akuter Schlaganfall

Ein akuter Schlaganfall macht sich meist bemerkbar durch deutliche, länger anhaltende körperliche Störungen. Es treten Lähmungen auf, und oft kann der Patient nicht mehr sprechen. Die Behandlung muß möglichst rasch erfolgen. Nur in den ersten Stunden nach Auftreten der Anzeichen besteht die Chance, die Gehirndurchblutung so wiederherzustellen, daß wenig oder keine Folgeschäden bleiben. Das heißt, die Erste-Hilfe-Maßnahme besteht in der sofortigen Alarmierung des Notarztes , auch wenn Sie nur den leisesten Verdacht haben, daß ein Schlaganfall vorliegen könnte.

Ursachen des Schlaganfalls

Ein Schlaganfall kann zwei völlig verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann schlechte Durchblutung schuld sein. Zum anderen kann, insbesondere bei zu hohem Blutdruck, ein Blutgefäß geplatzt sein und Blutgerinnsel im Gehirn bilden. In beiden Fällen sterben die Gehirnzellen durch Sauerstoffmangel ab, wenn sie nicht schnellstens Hilfe bekommen. Bei großen Hirninfarkten und Hirnblutungen ist unter Umständen sogar eine sofortige Operation zur Druckentlastung nötig.

Welche Risikofaktoren erhöhen die Schlaganfallgefahr ?

1. Familiäre Neigung : Faktor unbekannt
2. Alter ( über 55 Jahre ) 2 mal höheres Risiko pro 10 Jahre
3. Männliches Geschlecht 1,3 - 1,8 mal höheres Risiko
4. Frühere Schlaganfälle 10 mal höheres Risiko
5. Hohe Blutfette 2 mal höheres Risiko
6. Hirnarteriosklerose ohne Symptome 2 mal höheres Risiko
7. Hirnarteriosklerose mit Symptomen 10 mal höheres Risiko
8. Diabetes mellitus 2-3 mal höheres Risiko
9. Bluthochdruck 4-6 mal höheres Risiko
10. Vorhofflimmern 6-18 mal höheres Risiko
11. Andere Herzerkrankungen 3-6 mal höheres Risiko

Mehrere hohe Risikofaktoren gleichzeitig erhöhen die Chancen auf einen gefährlichen Schlaganfall drastisch !

Wie können Sie einem Schlaganfall vorbeugen ?

Gegen die Risikofaktoren 1-4 können Sie nichts machen. Aber gegen die folgenden Faktoren läßt sich sehr wohl vorbeugen. Zunächst einmal mit der passenden Ernährung - viele Vitamine, genügend Flüssigkeit, wenig Salz, wenig Fett ( höchstens 30 % ), ungesättigte Fettsäuren. Dann mit einem angepaßten Bewegungsprogramm - regelmäßig mind. 2 x pro Woche. Diese beiden Faktoren zusammen sorgen auch dafür, daß Übergewicht und Diabetes nicht zu stark ins Gewicht fallen können. Ein Diabetes sollte zusätzlich gut mit Medikamenten eingestellt werden. Bluthochdruck muß als starker Risikofaktor unbedingt behandelt werden, aber der Blutdruck sollte nicht zu niedrig eingestellt sein, da sonst unter Umständen das Gehirn bei Arteriosklerose der Gehirngefäße nicht ausreichend versorgt wird.

Außerdem sollten Sie, falls Sie rauchen, unbedingt damit aufhören !

Zum Thema Alkohol : Allgemein erhöht Alkohol das Risiko, mit einer kleinen Ausnahme: 1-2 Glas Rotwein am Tag wirken vorbeugend, besonders gut,, wenn dieser Rotwein in Eichenholzfässern gereift ist ( also die teuren Sorten).

Schlaganfall - nur etwas für alte Leute ?

Auch Rauchen, häufiger Genuß von größeren Mengen Alkohol ( mehr als 40 g pro Tag, was in etwa einem Viertel Liter Wein entspricht ),erhöhen das Risiko eines Schlaganfalls in jedem Alter. Heroin, Kokain, Amphetamine und Ecstasy  können bereits bei Jugendlichen durch einen plötzlichen starken Blutdruckanstieg zu einem Schlaganfall führen. Besonders gefährdet sind die jungen Konsumenten beim ersten Versuch mit den harten Drogen.

Erstellt Januar 2003
Copyright © Charlotte Erpenbeck
Apothekerin

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Apothekerinnen Charlotte Erpenbeck und Tanja Kramer und das Team der Alten Sonnen-Apotheke

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