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Alles Gute zum Valentinstag wünsche ich Ihnen!
Damit ist die Runde der diversen Feiertage in diesem Jahr eingeleitet. Aus diesem Anlass schicke ich Ihnen den neuesten Text meiner Apotheken-Webseite gleich mit:
Naturmittel gegen den Kater
Die tollen Tage stehen vor der Tür, und viele von Ihnen wollen sicher feiern. Diese Feiern enden nicht selten mehr feucht als fröhlich und mit einem dicken Ende, dem gefürchteten Kater.
Was können Sie tun, um diesen speziellen Kater möglichst wirkungsvoll zu bekämpfen?
Zunächst natürlich vorbeugen. Halten Sie, wenn es schon Alkohol sein muß, es mit der Devise: möglichst ohne Zucker (keine Liköre), möglichst ohne Kohlensäure und möglichst nicht gemischt. Sowohl Zucker als auch Kohlensäure verstärken eher die Auswirkungen von zuviel Alkohol. Ganz übel ist es auch, wenn Sie verschiedene Getränke (Bier, Wein, Schnaps, Sekt) bunt durcheinander trinken.
Und was machen Sie, wenn der Kater Sie doch erwischt hat?
Zucker oder Honig bringt so gut wie nichts. Salz muß her, daher die althergebrachten Methoden mit Salzhering, Rollmöpsen, Hühnerbrühe oder Salzgurken. Falls Ihr Magen oder Ihre Galle Beschwerden machen, ergänzen Sie das Menue mit einem Glas Artischockensaft.
Stärkerer Kater wird mit folgendem Rezept in seine Schranken gewiesen:
1/4 Liter Tomatensaft, 1 rohes Eigelb und 1 Teelöffel Worcestersoße werden verquirlt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und schnell getrunken.
Ihr Kater miaut immer noch?
Dann probieren Sie einen Teller Vollkornhaferflockensuppe mit einer starken Tasse Bohnenkaffee und dem Saft einer halben Zitrone verrührt. Falls Sie das herunterkriegen, haben Sie nicht nur Ihren Kater bekämpft, sondern auch den Beweis, daß Ihr Magen vollkommen in Ordnung ist.
Solche Brachialmethoden sind natürlich nicht jedermanns Geschmack. Ein wenig sanfter hilft - zumindest gegen die Übelkeit danach- die Brechnuß, Nux vomica, in homöopathischer Potenz. Drei- bis viermal pro Stunde fünf Tropfen Nux vomica D6 oder D8 in etwas Wasser oder auf etwas Brot sollte die Überlkeit erfolgreich in die Schranken weisen.
Kopfschmerzen können Sie mit Minzöl bekämpfen. Wenige Tropfen werden auf den Schläfen verteilt und sanft eingerieben. Sie können auch Minzöl alle zwei Stunden inhalieren. Denken Sie nur daran, mit dem Öl nicht in die Augen zu kommen, und es von Kinderhand fernzuhalten.
Unterstützen können Sie die Anti-Kater-Wirkung mit einem Akupressur-Griff. Setzen Sie den Zeigefinger Ihrer rechten Hand mitten im Nacken an und massieren Sie mit sanftem, aber deutlichem Druck auf einer Linie vom Nacken über den Scheitel bis zur Stirn.
Und wenn das alles nicht ausreicht oder zu lange dauert, gehen Sie in die Apotheke und holen die bewährte Sprudeltablette mit dem bekannten Namen in der grünen Packung.
Ich wünsche Ihnen für dieses Jahr viele nette Feiern in fröhlicher Runde (ohne Kater!).
Ihre
Charlotte Erpenbeck
Zitronensäure
Wie würde unser Obst schmecken, wenn es keine Fruchtsäuren enthielte? Richtig- wiederlich süß.
Die Natur hat wohlweislich dem Fruchtzucker die Fruchtsäure beigesellt, um denGeschmack ausgewogen und abgerundet zu gestalten. Und unsere Geschmacksnervenhonorieren das Ergebnis. Die bekannteste unter den Fruchtsäuren ist die Zitronensäure. Ihr Namensgeber,die Zitrone, steht für die Kombination sauer und gesund. Nebenbei auch noch für lustig, was nach wissenschaftlichen Untersuchungen einige Berechtigung hat.
Sauer ist die Zitronensäure nur im Mund, im Körper wirkt sie, wie alle Fruchtsäuren, basenbildend. Ein hoher Anteil basenbildender Stoffe (enthalten inallen Obst- und Gemüsesorten) sorgt dafür, daß unser Körper mit Entzündungsvorgängen und chronischen Krankheiten besser fertig wird. Außerdemgehört die Zitronensäure zu den Stoffen in unserem Körper, die für den Energiestoffwechsel zuständig sind. Also, Mensch: iß Obst, nicht nur wegen der Vitamine!
Zitronensäure ist, wie bei so viel guten Eigenschaften nicht anders zu erwarten,auch ein Lieblingskind der Lebensmittelindustrie. Überall, wo eine natürliche Säure gebraucht wird, kommt sie zum Einsatz: in Fruchtsäften, Marmeladen,Limonaden, Bonbons, Backpulvern und verschiedenen anderen Lebensmitteln. Zudemhat sie konservierende Eigenschaften. Die beliebten Zitronen-Getränkepulverbestehen übrigens meistens aus einer ordenlichen Dosis Zitronensäure , versehen mit Zucker, Vitamin C und einigen weiteren Zusätzen.
Neben Lebensmitteln wird Zitronensäure auch in einigen weiteren Bereichen desHaushalts gerne eingesetzt, so in Putz- und Waschmitteln. Sie können selbst zuHause so einiges mit Zitronensäure pur anstellen. Als Weichspüler oder zum Entkalken der Waschmaschine geben Sie je nach Wasserhärte zwei bis fünf Eßlöffel Zitronensäure auf 1 Liter Wasser und füllen von dieser Mischung 60 ml (1/2 Tasse ) in das Weichspülerfach. Der Vorteil besonders für Allergiker liegt auf der Hand: Zitronensäure ist allergenfrei. Haushaltsmaschinen und Armaturen in Küche und Bad entkalken Sie mit 1-2 EßlöffelZitronensäure auf 1 Liter Wasser. Eventuell sollten Sie Gegenstände wie Duschköpfe eine Nacht in der Mischung einweichen lassen. Mit Einweichen bekommen Sie auch Blumenvasen, Teekannen, Thermoskannen oder Zahnputzbecher hygienisch sauber. Zitronensäure ist ein Allround-Mittel und sollte in keinem Haushalt fehlen.
Sicherheitshinweis: Zitronensäure ist, wie der Name schon sagt, eine Säure und daher mit angemessener Vorsicht zu handhaben. Sollte ein Spritzer Lösung ins Auge gelangen, müssen sie das Auge sofort mit viel Wasser ausspülen. Falls Sie mit Zitronensäure putzen wollen, denken sie daran, daß Emaille, Marmor, Aluminium und manche Fliesen von Säuren angegriffen werden und eine stumpfe Oberfläche bekommen. Im Zweifelsfall probieren Sie ihre Putzmischung erst einmal an einer kleinen Stelle aus.
Genießen Sie Ihre vielseitigen Zitronen- und denken Sie immer daran: "Sauer macht lustig"!
Ihre Apothekerin
Charlotte Erpenbeck
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