Alte Sonnen-Apotheke, Markt 2, 49740 Haselünne im Emsland

 

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Trinkregeln

An  heißen Sommertagen meldet sich der Durst - man könnte sich den ganzen Tag an die  (kalte) Wasserleitung hängen.

Ein gegebener  Anlaß, um einmal über die eigenen Trinkgewohnheiten nachzudenken.
Die meisten von uns  trinken zu wenig. Besonders ältere Menschen "vergessen"  genug zu trinken, da  ihr Körper nur noch ungenügend Durst-Signale aussendet.

Das kann im  Extremfall zu schweren Kreislaufschwierigkeiten und zum Kollaps führen. Auch  treten durch Flüssigkeitsmangel manchmal Symptome extremer Vergeßlichkeit und  anderer geistiger Fehlleistungen auf, die sogar als Demenz-Erkrankungen  fehlinterpretiert werden können.

Das Tagessoll von  1,5-2 Litern für kalte und normal temperierte Tage wird von den wenigsten  erreicht, bei großer Hitze darf es sogar ein Liter mehr sein.

Auch wird häufig Kaffee,  schwarzer Tee und Alkohol mit zu den Trinkflüssigkeiten gezählt, ein  Kardinalfehler ! Die drei genannten Lebensmittel sind zwar flüssig, entziehen  aber dem Körper mehr Wasser, als sie hineinbringen. Um beispielsweise den  Flüssigkeitsverlust durch eine kräftige Tasse Kaffee auszugleichen, muß ein  großes Glas Wasser dazu getrunken werden - und damit ist die Flüssigkeitsbilanz  erst einmal plusminus Null ! Es fehlen dann immer noch die besagten 1,5-2 Liter.

Dünner Kaffee und schwacher Tee können dagegen als Beitrag zur Flüssigkeitsbilanz mitgezählt werden.

Bei warmem Wetter darf man  stark mineralhaltige Wasser ( viel Natriumchlorid, enthalten z.B. in der  Emslandquelle) trinken, da der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit und  Salze verliert. Bei normalem Wetter sollte das Mineralwasser weniger als 500 mg/l  Mineralstoffe enthalten.

Besondere  Grenzwerte gelten für Säuglinge, hier sollte das Wasser nicht mehr enthalten als  höchstens:

Natrium 20  mg/l
Nitrat 10  mg/l
Nitrit 0,02  mg/l
Fluorid 0,7  mg/l
Mangan 0,05  mg/l
Sulfat 240  mg/l
Arsen  0,005  mg/l

Neben Mineralwasser zählen  zu den Flüssigkeitslieferanten z.B. auch Kräuter- und Früchtetee, Leitungswasser, Obstsaft, schwacher Grüntee (z.B. den 2. oder 3. Aufguß , bei Grüntee können  die Blätter mehrfach aufgegossen werden), Rotbuschtee.

Was können  Erwachsene tun, die immer wieder zuwenig trinken ? ( Kindern passiert das kaum,  sie hören die Durstsignale des Körpers noch).

Zunächst mal  sollten Sie nicht auf den Durst warten, sondern über den ganzen Tag verteilt  trinken. Ideal ist ein Glas Flüssigkeit pro Stunde. Dazu ein Glas zu jeder  Mahlzeit.
Wer Schwierigkeiten  hat, sich an das Trinken zu erinnern, kann sich einen Küchenwecker so  einstellen, daß er alle 60 Minuten klingelt - Zeit für die nächste Trinkeinheit.  Auch ist es hilfreich, morgens bereits die Flüssigkeit in Sichtweite zu stellen,  die man den Tag über trinken will. Thermoskanne oder Kühltasche sind eine gute  Hilfe.

Und für ganz  schwierige Fälle ein kleiner Rat: Führen Sie einmal Buch darüber, was Sie  trinken und wann Sie etwas trinken. Vielleicht sind Sie sehr überrascht, wenn  Sie das Ergebnis abends zusammenrechnen !

Übrigens löschen warme Getränke an heißen Tagen den Durst besser als  einsgekühlte, und bekömmlicher sind sie obendrein.

Für kalte Tage gilt : Stark gekühlte Getränke rauben dem Körper zusätzliche Wärme. Frieren und frösteln bereitet den Boden für eine verstärkte Infektanfälligkeit. Nicht umsonst sind die klassischen Getränke bei beginnenden Erkältungen in unseren Breiten heiße Zitrone, heißer Tee oder heißer Holundersaft.

Erstellt 14.09.2005
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Alte Sonnen-Apotheke, Markt 2,
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