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Giftpflanzen gibt es auch im Haus. Die hier aufgeführten Giftpflanzen sind häufig genug, um ohne großes Suchen über sie zu stolpern.
Natürlich gibt es noch mehr giftige Pflanzen, aber die sind entweder nur wenig giftig, oder extrem selten, (zumindest bei uns), oder sie sind so unattraktiv für Kinder, daß kaum Vergiftungsfälle mit ihnen bekannt geworden sind.
Weitere Giftpflanzen und ausführliche Informationen finden Sie auf den Giftpflanzenseiten der Universität Bonn.
Sie können natürlich auch bei uns einen Vortrag zum Thema "Giftpflanzen" buchen (ab Gruppengröße 8 Personen, Termine nach Absprache).
Giftpflanzen im Haus :
Die mit Totenkopf gekennzeichneten Pflanzen führen zu besonders schwerwiegenden Vergiftungen. Auch Pflanzen ohne Totenkopfzeichen können schwere Vergiftungen verursachen, wenn genügend davon gegessen wird.
Alpenveilchen - eine respektable Giftpflanze. Gott sei Dank kommt kaum jemand auf die Idee, die Knolle zu verfrühstücken.
Amaryllis - wie fast alle unsere schönsten Zwiebelgewächse giftig. Die Zwiebeln sind aber so riesig, daß sie kaum jemand mit den Küchenzwiebeln verwechseln wird.
Dieffenbachia - zwar nicht lebensgefährlich, aber sehr unangenehm durch die Oxalatnadeln in den Blättern, die förmlich in die Mundschleimhaut hereinschießen, wenn Kinder die attraktiven Blätter essen.
Engelstrompete (Datura) - ein harmloser Name für eine sehr giftiges Gewächs. Wird nicht nur Kindern gefährlich, sondern auch Jugendlichen, die von der Rauschwirkung gehört haben und einen Tee oder Joint ausprobieren wollen - das kann sehr schnell auf der Intensivstation enden.![]()
Spatiphyllum, Fensterblatt, Flamingoblume (Anthurie), alle diese Arten haben den kolbenförmigen Blütenstand mit dem bunten umhüllenden Blatt gemeinsam, und alle sind mehr oder weniger giftig.
Der Weihnachtsstern steht stellvertretend für eine Reihe Wolfsmilchgewächse, die auch im Haus vorkommen. Einige sehen aus wie Kakteen, andere zeichnen sich durch bunte Blätter aus, allen gemeinsam ist aber der giftige, stark hautreizende weiße Milchsaft, der besonders gefährlich wird, wenn er ins Auge gerät.
Erstellt September 2003 ergänzt 25.3.2008
Copyright © Charlotte Erpenbeck
verwendete Literatur:
Frohne. Pfänder, Giftpflanzen, WVG 1997, 4. Auflage
Bresinsky. Besl. Giftpilze, WVG 1985
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